Wie alles begann...

 

Seit ca. 1991/92 bin ich Bereich “Heimkino” aktiv. Angefangen hat alles damit, dass ich Anfang der 90er bei einem guten Freund mit dem “Dolby Surround Virus” in Verbindung gekommen bin.

Nach einer Videovorführung von "007 - In tödlicher Mission" über seinen damaligen YAMAHA Verstärker “DSP 1000 E”, war bei mir sofort der Wunsch nach einem eigenem Dolby Surround Decoder geweckt.

Da ich Anfang der 90er Surround-Ton nur natürlich aus dem Kino kannte, hatte ich (wie wahrscheinlich 99,9% der Bevölkerung) zuhause nur einen Stereo-Receiver (Onkyo TX-7830) mit einem passiven Stereo Satelliten/Subwoofer-System von Canton. Also musste ich überlegen, wie ich aus Stereo Klang mit wenig Geld in den Genuß von Surround Sound komme.

Nach intensiver Recherche diverser “Fachzeitschriften” (das Internet war ja noch Neuland) habe ich mir dann als Zusatz zu meinem Onkyo Receiver einen Onkyo SR211 Pro Logic Decoder, zwei zusätzliche CANTON Surround- und einen Centerlautsprecher gekauft. Mit dieser technischen Erweiterung konnte das Surround Vergnügen in den eigenen vier Wänden losgehen.

Mit dieser Surround-Anlage habe ich dann in den Jahren '92 bis '98 meine Videos auf einem 72er Philips Fernseher im 16:9 Format und in Dolby Surround geschaut.

Im Mai 1998 wurde diese Anlage dann um meinen ersten DVD-Player, einem Panasonic A-350EC, erweitert. Durch den internen Dolby Digital Decoder des Player kam ich in den Genuss von Dolby Digital, was für Heimkinofans 1998 noch etwas Besonderes war.

Meine erste DVD war “JUMANJI” mit Robin Williams; für das gute Stück habe ich damals noch  stolze 59,- DM (ca. 29,- Euro!) bezahlt.

Im April 1999 sind wir dann in unsere Doppelhaushälfte gezogen. Schon während der Bauplanung habe ich auf eine gute akustische Trennung der beiden Haushälften geachtet (nur die Bodenplatte unter dem Keller ist in einem Teil gegossen.), da ich ja schon wusste das ein Heimkino immer mit etwas mehr Lautstärke verbunden ist. Da wir in der Planungsphase auch die Flächen der Wohn- und Kellerräume noch selbst vorgeben konnten, habe ich unser Wohnzimmer so geplant, das räumlich alles für ein kleines "Heimkino" vorhanden war. An ein eigenes kleines Heimkino im Keller habe ich zu der Zeit wirklich noch nicht gedacht.

Seit November 2003 schauen wir Kinofilme von DVD (heute natürlich Blu-ray) nur noch in unserem Heimkino “CinemäxXchen” im Keller, dass Wohnzimmer habe ich 2010 wieder auf "Stereo" umgestellt, was für den normalen Fernsehgenuss vollkommen ausreichend ist.

 

© Frank Trouw 2016